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Sehr geehrte AWEPA-Mitglieder,
Liebe Leser_innen unseres Newsletters!

 
Der jüngst stattgefundene EU-Afrika Gipfel ließ unserem südlichen Nachbarkontinent für ein paar Tage etwas mediale Aufmerksamkeit zukommen. Das Projekt Parlamentarischer NordSüdDialog versucht ebenfalls, Afrika immer auf der Agenda zu halten und tritt mit seinen inhaltlichen Ansätzen für eine Politikkohärenz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in Europa ebenso wie in Afrika und dem Rest der Welt ein. In diesem Zusammenhang ist es bedauerlich, dass eine wichtige Partnerin ihre Arbeit in Zukunft einstellen wird: AWEPA International beendet ihre Arbeit und wird künftig nicht mehr in der Projektarbeit vor Ort und als Vernetzerin von Parlamentarier_innen aus Europa und Afrika tätig sein. Daher wird auch die AWEPA Sektion im österreichischen Parlament ihre Tätigkeit beenden.
 
Der Parlamentarische NordSüdDialog, der bislang die Arbeit von AWEPA Österreich unterstützt hat, wird seine Aktivitäten jedoch ungehindert fortsetzen und weiterhin die Entwicklungspolitik in mannigfaltiger Form ins Parlament bringen. Alle jene, die das Projekt bisher unterstützt haben, können dies daher natürlich weiterhin tun. Der Parlamentarische NordSüdDialog wird alle Interessierten auch weiterhin durch einen E-Newsletter mit regelmäßigen Informationen versorgen und so relevante entwicklungspolitische Diskussionen widerspiegeln, internationale Trends im Bereich der Entwicklungspolitik reflektieren und natürlich über das Partnerschaftsprojekt mit dem sambischen Parlament berichten. Falls Sie den Newsletter in Zukunft nicht mehr oder an eine andere Adresse bekommen wollen, so teilen sie das bitte an office@nordsueddialog.at mit.
 
Ich hoffe, dass eine kohärente Politik im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung und der Agenda 2030 folgend in der kommenden Legislaturperiode einen wichtigen Stellenwert einnehmen wird. Wir freuen uns nicht nur über Ihr/Dein Interesse und Ihre/Deine Teilnahme daran, sonder hoffen auch auf regen Austausch und Ideen, wie wir gemeinsam die Nachhaltigkeitsziele durch die Arbeit im Parlament in Österreich, unserem Partnerland Sambia bzw. weltweit thematisieren und verankern sowie breites Bewusstsein für entwicklungspolitische Anliegen im österreichischen Parlament festigen können.  


Mit besten Grüßen,

Abg.z.NR Petra Bayr, MA
Vorsitzende der AWEPA Sektion Österreich
 
Inhalt Newsletter Nr.68/2017
Beiträge

Jean Bossuyt "Can EU-Africa relations be deepened?"
 
Clara Brandi et.al "Vertiefte EU-Afrika-Handelspartnerschaft"
 
4th Africa-Europe Youth Summit "THE ABIDJAN DECLARATION"
 
Parlamentarischer NordSüdDialog

Aktueller Newsletter des PNSD
 
Implementing the SDGs
 
Hinweise und Veranstaltungen

Broschüre "Unfaire Milch?"
 
SDG Watch Austria
 
China - den Kapitalismus retten?
 
Wir wünschen allen unseren Unterstützer_innen Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!
Beiträge

Jean Bossuyt "Can EU-Africa relations be deepened?"
 
Die Rufe zahlreicher Wissenschafter_innen, Expert_innen und Autor_innen nach einer genuin neuen und aufrechten Partnerschaft zwischen Europa und Afrika werden gerade im Licht der Migrationsströme immer lauter. Trotz des offiziellen Themas "Jugend" wurde auch der EU-Afrika Gipfel in Abidjan vom Thema Migration beherrscht.
 
Im vorliegenden Brief werden Theorie (abgeschlossene Verträge und Abkommen) und Praxis der EU-Afrika Beziehung aus dem Blickwinkel der politischen Ökonomie beleuchtet. Woraus begründet sich die Lücke zwischen einer potentiell gewinnbringenden Kooperation und der ernüchternden Realität der EU-Afrika Beziehungen? Sind es die politischen und ökonomischen Machtverhältnisse, die Pfadabhängigkeit einmal eingeschlagener Wege? Die Autoren analysieren Gründe, vor allem aber auch Optionen einer notwendigen und wichtigen Veränderung der Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten.

Jean Bossuyt & Dalil Djinnit: "Can EU-Africa relations be deepened? A perspective on power relations." BRIEFING NOTE No.97, European Centre for Development Policy Management (ECDPM), November 2017.
 
Clara Brandi et.al "Vertiefte EU-Afrika-Handelspartnerschaft"
 
Neben politischen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungsspitzen Afrikas und Europas spielen Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit eine zentrale Rolle in den Beziehungen der beiden Kontinente. Wesentliche Instrumente dieser Beziehungen sind die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements, EPAs), die seit dem Cotonou-Partnerschaftsabkommen im Jahr 2000 zwischen der EU und den 78 AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik) verhandelt werden.
 
Der Artikel des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik analysiert was die EU und Afrika mithilfe der EPAs erreichen wollen und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen. 

Clara Brandi, Merran Hulse, Niels Keijzer: "Wie weiter mit den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen? Gedanken zu einer vertieften EU-Afrika-Handelspartnerschaft". Analysen und Stellungnahmen, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, September 2017, Bonn.
 
4th Africa-Europe Youth Summit "THE ABIDJAN DECLARATION"
 
Vom 9. bis zum 11. Oktober 2017 trafen sich Delegierte verschiedener Jugendorganisationen aus Afrika, Europa und der Diaspora in Abidjan, Elfenbeinküste, zum 4. Afrika-Europa Jugend Gipfel - im Vorfeld des EU-Afrika Gipfels im November.
 
In die Jugend zu investieren ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Zukunft. Die Jugendvertreter_innen betonen in ihrer Abschlusserklärung, dass die Agenda 2030 das Fundament für eine nachhaltige Entwicklung sei. Zu mehreren Bereichen finden sich spezifische Empfehlungen an die Regierungen, u.a. zu Bildung und Ausbildung von jungen Menschen, der Schaffung von Arbeitsplätzen sowie der Notwendigkeit von Good Governance.

4th Africa-Europe Youth Summit: "THE ABIDJAN DECLARATION". Abschlusserklärung des Jugendgipfels in Abidjan, Elfenbeinküste, 9-11 Oktober 2017.
 
Mehr Informationen auf der Homepage der AU-EU Youth Plug-In Initiative, einem Projekt der EU und AU, getragen von 36 Youth Fellows, die beide Kontinente und die Dispora repräsentieren.
 
Parlamentarischer NordSüdDialog

Aktueller Newsletter des PNSD
 
Im aktuellen Newsletter des Parlamentarischen NordSüdDialogs vom Dezember 2017 analysiert Prof. Dr. Werner Wintersteiner, Leiter des Lehrgangs "Global Citizenship Education" an der Universität Klagenfurt, das SDG 4.7 und seine Bedeutung für die Agenda 2030. Ausführlich beschrieben sind alle Projektaktivitäten mit der National Assembly of Zambia. Weitere Inhalte sind die EU-Afrika Partnerschaft und die Notwendigkeit einer Erneuerung der Beziehungen, zivilgesellschaftliche Partizipation an Entscheidungsprozessen und die ODA Österreichs (Official Development Assistance) in Grafiken und Zahlen.

Aktueller Newsletter des Parlamentarischen NordSüdDialogs.
 
Implementing the SDGs
 
Um die Implementierung des Ziele der Aganda 2030 (Sustainable Development Goals) voran zu treiben, bedarf es zahlreicher Initiativen und Aktivitäten auf unterschiedlichen Ebenen. Es ist wichtig und entscheidend, die Menschen in ihrem Lebensumfeld zu erreichen, und ihre Handlungsmöglichkeiten zu berücksichtigen.
 
Das European Sustainable Development Network (ESDN) erarbeitete in einem Workshop im Oktober dieses Jahres Empfehlungen hinsichtlich der Implementierung der SDGs auf lokaler und städtischer Ebene. Best Practice Beispiele dienen als Ideenbringer und Motivation für die gemeinsame Arbeit an einer nachhaltigen Zukunft.

ESDN Policy Brief: Implementing the SDGs at the Local and Urban Level, November 2017.
 
Hinweise und Veranstaltungen

Broschüre "Unfaire Milch?"
 
Welche Auswirkungen hat die Agrar- und Subventionspolitik Österreichs und der EU auf die ländliche Entwicklung in Entwicklungsländern wie Burkina Faso und welche Lehren können daraus gezogen werden? Sind beispielsweise die Rahmenbedingungen in Österreich und auf europäischer Ebene ausreichend, um unterschiedliche Interessen und Politikbereiche so aufeinander abzustimmen, dass sie entwicklungspolitischen Zielsetzungen gerecht werden?
 
Diese zentralen Fragestellungen stehen im Fokus der Broschüre mit dem Titel "Die Unfaire Milch - Agrar- und Entwicklungspolitik im Widerspruch?", recherchiert und herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Globale Verantwortung.
 
Auf der Homepage der AG Globale Verantwortung befinden sich weiter Informationen und eine Veranstaltungsnachlese zum Thema Politikkohärenz.
SDG Watch Austria
 
Am 27. September 2017 haben sich über 80 zivilgesellschaftliche Organisationen aus verschiedenen Bereichen zusammengeschlossen, um sich für die Umsetzung der 2030 Agenda und der darin enthaltenen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs) in Österreich einzusetzen.

Weitere Informationen über SDG Watch, die Zielsetzungen, Mitgliedsorganisationen und Aktivitäten auf der Homepage von SDG Watch Austria.
China - den Kapitalismus retten?
 
In den letzten Jahren ist China eine führende Triebkraft der Weltwirtschaft geworden. Seine Auslandsinvestitionen sind in Umfang und geografischer Reichweite stark angewachsen. Mit der „One Belt, One Road“-Initiative entsteht eine neue Seidenstraße, die Asien, Europa und Teile Afrikas mit Häfen, Öl-Pipelines, Stromnetzen und Hochgeschwindigkeitszügen verbinden wird. Die daraus entstehenden Beziehungen sind nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch (geo-) politischer Natur.

Wann: Donnerstag, 25. Jänner 2018, 19.00 bis 21.00 Uhr
Wo: Oesterreichische Kontrollbank (Reitersaal), Strauchgasse 3, 1010 Wien

Nähere Informationen und Anmeldung auf der Homepage des VIDC.
Wir wünschen allen unseren Unterstützer_innen Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!
Herausgeber und Medieninhaber:
VIDC – Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation
Möllwaldplatz 5/3, 1040 Wien, Tel: +43-1-713 35 94, Fax: +43-1-713 35 94 73
office@vidc.org; www.vidc.org, office@nordsueddialog.org; www.nordsueddialog.org
Redaktion: Ingrid Pranger

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Dieses Dokument wurde mit finanzieller Unterstützung der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) und des Landes Oberösterreich erstellt. Die darin vertretenen Standpunkte geben die Ansichten der Redakteur_innen und Autor_innen wieder und stellen somit nicht die offizielle Meinung der OEZA, des Landes Oberösterreich sowie des VIDC dar.